Die Offene Lesebühne Meldorf 2017

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Dienstag, 09.05.2017: 1 Jahr Offene Lesebühne Meldorf!!!

Blumen und Pralinen für die Moderatoren!!!

Blumen, Pralinen und eine Ausschreibung für Autor_innen

 

Wie immer am 2. Dienstag im Monat fand am 9. Mai in der Kulturkneipe Bornholdt die Offene Lesebühne Meldorf statt. Doch diesmal war es eine besondere Veranstaltung: Am 10. Mai 2016 waren Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker vom Literaturnetzwerk Textfabrique51 mit der Offenen Lesebühne in Meldorf an den Start ge-gangen – gespannt, ob sich in Dithmarschen und Umgebung überhaupt eine interessierte Autoren- und Zuhörerschaft finden würde.

 

Im Mai 2017 nun konnten die Moderatoren und die Kulturkneipe Bornholdt auf ein erstes erfolgreiches Lesebühnen-Jahr zurück blicken: Die Veranstal-tungen waren durchweg gut bis sehr gut besucht, selten blieben viele Plätze im „Saal“ des Bornholdt frei. Über einen festen „Stamm“ an Gästen konnte sich die Moderatoren im Verlauf der Zeit ebenso freuen wie über immer neue Gesichter. Die Nachricht von einer neuen Lesebühne im Bornholdt zog sogar Autoren und Zuhörer von der Ostküste, aus Ham-burg und Nordniedersachsen nach Meldorf. U. a. mit Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide und der Autorin Judith Arlt durfte die Lesebühne auch schon regionale Prominenz zu ihren Gästen zählen.

 

Dass am Jubiläumsabend einige „Autoren der ersten Stunde“ teilnahmen, freute die Moderatoren natürlich besonders. Mit 10 Lesenden war im Übrigen wieder ein viel-fältiges literarisches Programm gesichert:

 

Thomas Vogel las einen Auszug aus seinem neuesten Kriminalroman „Zwischen Ebbe und Flut“, der demnächst erscheint; Ingrid Metz-Neun regte in der Geschichte „Plötzlich“ dazu an, mit dem Älterwerden auf ungewöhnliche Weise umzugehen; Ingrid Jakob zeigte mit „Begegnung in Töverland“ die Insel Juist in einem fantasievollen Licht. Klaus von Puttkamer las „Schuldentennis“ und „menschliche Dreifaltigkeit“ – Texte, die auf augenzwinkernde Art nachdenklich machten; Werner Hajek stellte den Band „Darf ich mal Ihre Gästekarte sehen?“ vor – gesammelte Erinnerungen des Strandkassierers Günter Ollech aus St. Peter-Ording, u. a. von Werner Hajek bearbeitet, kommentiert und herausgegeben; Heidi Bols-Blum charakterisierte Alltagszenen in hoch- und plattdeutschen Miniaturen. Birgit Krämer, aus der Nähe von Rendsburg angereist, stellte ihre Buchneuerscheinung „Sequenzen des Seins – Kaleidoskop eines Künstler-lebens“ vor und las drei der Szenen, die auf Erinnerungen der in Heide lebenden Malerin Larissa Strunowa-Lübke basieren. Gerd Wohlenberg nannte seine ironisch-sozialkritischen Texte – lakonisch wie immer – „3 bis 4 Stücke“ und überraschte zum Schluss mit einem Gedicht. Ellen Balsewitsch-Oldach brachte aus dem Band „Mörderi-sche Blumengrüße“ den Kurzkrimi „Der neue Nachbar“ zu Gehör und Dirk-Uwe Becker schloss die Leserunde mit den sozialkritischen Anklängen einer Fantasie mit dem Titel „Nein – Beuys war nicht hier“.

 

Hatten die Moderatoren anlässlich des „einjährigen Jubiläums“ eine Überraschung an-gekündigt, so erlebten sie während der Lesung zunächst einmal selber eine: Schon durch einen ihnen gewidmeten Text von Heidi Bols-Blum (s. pdf-Download weiter unten) fühlten sie sich geehrt, doch danach dankte Heidi Bols-Blum den beiden darüber hinaus auch noch im Namen aller Gäste der Offenen Lesebühne Meldorf mit einem Blumenstrauß und Pralinen für ihr Engagement. Der passende Anlass, nun die ange-kündigte Überraschung der beiden Moderatoren bekannt zugeben:

 

Das Literaturnetzwerk Textfabrique51 schreibt die Teilnahme an einer Anthologie aus. Zugelassen sind alle Autorinnen und Autoren, die mindestens einmal auf der Offenen Lesebühne Meldorf gelesen haben. Der Arbeitstitel der Anthologie lautet: „Dithmarschen – das letzte Abenteuer Europas“. Die genauen Teilnahmebedingungen sind hier ... zu finden!

 

Die Textfabriquanten freuen sich auf viele Beiträge und wünschen den teilnehmenden Autorinnen und Autoren „immer eine Handbreit Tinte unter dem Federkiel“!

 

Dienstag, 10.01.2017: Start in ein neues Literatur-Jahr ... mit Musik!

Wirt Florian (M.) sorgt erst mal fürs leibliche Wohl

Das neue Literatur-Jahr der Offenen Lesebühne Meldorf in der Kultur-kneipe Bornholdt startete ... mit Musik!!!

Ein neues Gesicht erschien schon vor Beginn, meldete sich zum Lesen an und dann - setzte sich der neue Teilnehmer ans Klavier des Born-holdt! Über die Jazz- und Blues-Klänge waren die Moderatoren sofort begeistert.

Aber nicht nur mit stimmungsvoller Bar-musik unterhielt Klaus v. Puttkamer die Gäste, auch zum Lesen setzte er sich erfolg-reich ans Mikrofon.

Doch natürlich hatten sich auch wieder weitere Autor_innen mit ihren Texten einge-funden:

Heidi Bols-Blum startete mit Kurzprosa-Miniaturen über Venedig, den Alltag und eine Vorstellung ohne Ende, es folgte Klaus v. Puttkamer mit aphoristischen Gedichten und einer Glosse über nervende Gebrauchsanleitungen, Britta Cordts las einen Auszug aus ihrer Liebeserzählung "Deichgeflüster" (wegen Überlänge hören wir den Rest hoffentlich auf einer der nächsten Lesebühnen ...), extra aus Nordniedersachsen war Klaus Freise angereist (auch Gast auf der Offenen Lesebühne HH-West) und brachte die Gäste mit der Kurzgeschichte "Safari für Anfänger" zum Lachen. Nach der Pause las Gerd Wohlenberg aus seiner sozalkritischen Lyrik, Ellen Balsewitsch-Oldach beschrieb überraschende Erfahrungen einer jungen Frau in "Das erste Mal" und Dirk-Uwe Becker beschloss die Leserunde mit Gedichten und lyrischer Prosa aus verschiedenen seiner Veröffentlichungen, u. a. über das stillgelegte Itzehoer Zement-werk Alsen zu seiner Zeit als Sprayer-Hochburg.

Mit farbiger Disco-Beleuchtung hatte Wirt Florian die Lesung (eine ja eher statische Angelegenheit) ins dynamisch-rechte Licht gesetzt!

 

Hier eine kleine Bildergalerie (Fotos: EBO & DUB):