HIGHLIGHTS 2025

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OFFENE LESEBÜHNE HH-WEST AM 18.12.2025
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Der Kalender des Meldorfer Literatur- und Kulturnetzwerks Textfabrique51 war auch in diesem Jahr wieder gut gefüllt: Die beiden Moderatoren Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker betreuten unter anderem den neuen Meldorfer Literaturstammtisch TEXTE, TYPEN, TEMPERAMENTE und wirkten mehrfach mit beim Meldorfer Mai, beim Dithmarscher Kulturprojekt Kunstgriff, bei "Kultur am Kanal" im COURAGE-Theater in Mölln, bei "Erzähl mir was! Auf Eiderstedt ..." in Tetenbüll und St. Peter Ording, ferner bei Veranstaltungen im Literaturhaus Kiel und in Hamburg -  und hier nicht zuletzt als Moderatoren der Offenen Lesebühne HH-West. "Die Offene Lesebühne HH-West ist unsere älteste Veranstaltungsreihe", erklärte Ellen Balsewitsch-Oldach und sagte weiter: "Seit mehr als 15 Jahren moderieren Dirk-Uwe Becker und ich nun monatlich diese 'Probebühne' für Autorinnen und Autoren, für ihre Texte und ihren Auftritt." Und das schon lange - und fast immer vor ausverkauften Plätzen - im Stadtteil- und Kulturzentrum "Die Motte" in Hamburg-Ottensen. "In diesem Jahr haben wir es zum ersten Mal erlebt, dass einer der lesenden Autoren Familie und Freunde mitbrachte, um im Rahmen unserer Veranstaltung seinen Geburtstag zu feiern und in der Pause seinen Geburtstagskuchen mit allen zu teilen!" Über diese Anerkennung freuten sich die Moderatoren besonders. Mit der Offenen Lesebühne HH-West als letzter Veranstaltung in 2025  beschloss die Textfabrique51 nun ihr diesjähriges Veranstaltungsprogramm und bedankte sich bei Stefan Küper, der die Veranstaltungen in der "Motte" betreut, mit einem Exemplar der Anthologie "Mein Dorf, meine Stadt, mein Viertel - hier ist mein Herz zu Hause". "Stefan und sein Team sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Textfabrique51 und die Offene Lesebühne HH-West hier in der Motte tatsächlich ein Zuhause gefunden haben - andernfalls hätten wir diese kulturelle Verbindung zwischen der Westküste und Hamburg schon lange aufgeben müssen", betonte Dirk-Uwe Becker. Das traditionelle Weihnachtsgeschenk der "Motte" an die beiden Moderatoren: echter Bienenhonig, gesammelt von den Bienen der "Motte" in den Stadtgärten von Hamburg-Altona!
Zum Abschluss des Vranstltungsjahres 2025 war die Leseliste wieder prall und bunt gefüllt: Seit längerer Zeit waren wieder einmal Maren Osten und Jonis Hartmann dabei, Vera Rosenbusch und Lutz Flörke stellten den neuen Band ihrer Reihe 1+1 = 3 vor, Alex Krüger und Klaus Gutsche lasen (wie übrigens auch Maren Osten) ihre Beiträg aus der "Zuhause"-Anthologie, Martin Schörle, Sven Bennühr und Steffie Haddenga hatten launige Kurzkrimis im Gepäck und Sven Weiss erläuterte, was es mit dem Wert "75 %" in einer Adipositas-Klinik auf sich hat.
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Di, 09.12.2025!

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DIE MODERATOREN WAREN ERKRANKT ND KONNTEN NICHT DABEI SEIN!

 

Der nächste Termin: Di, 10.02.2026! 

 

Bringt bitte gern Papier und Stift, Tablet oder Notebook mit -es wartet eine kleine Schreibaufgabe auf euch (natürlich schreibt nur, wer Lust hat)!

 

 

 

 

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Mal wieder im

COURAGE-Theater Mölln: 

So, 07.12.2025

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Und mal wieder mussten wir aus gesundheitlichen Gründen auf eine Mitwirkung vrzichten ... :-(

 

 

 

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HERBSTLESUNG IN HH-Langenfelde Sa, 08.11.2025
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Wieder einmal ging das Meldorfer Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51 auf Reisen, diesmal nach Hamburg, mit der Anthologie „Mein Dorf, meine Stadt, mein Viertel – hier ist mein Herz zu Hause. Lebensorte in Wort und Bild“ die von der Textfabrique51 kürzlich herausgegeben worden ist.

 

Im Nachbarschaftstreff der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen in Hamburg-Langenfelde präsentierten die beiden Moderatoren das Buch nun ein weiteres Mal. Die beteiligten Autorinnen und Autoren lasen im Rahmen dieser Buchvorstellung ihre Beiträge

vor voll besetzten Plätzen. „Allein wegen der Diashow mit den Illustrationen aus dem Buch hätte es sich schon gelohnt herzukommen“, sagte ein Gast aus dem Publikum. Ein großer Teil der Gäste freute sich besonders über die Geschichte von Hein Hansen auf Plattdeutsch.

 

Auch von der musikalischen Umrahmung der Lesung waren alle begeistert: Petra Thelen aus der Saxophonschule Hamburg rundete die Veranstaltung mit mehreren Musikstücken auf dem Saxophon und zwei unterschiedlichen Flöten ab. Zusätzlich trug auch sie ihre Kurzgeschichte aus der Anthologie vor.

 

„An dieser Lesung hat mich besonders das Thema gefreut“, bedankte sich Simone Zückler, die Vertreterin der Baugenossenschaft, und sagte weiter: „Denn wir bemühen uns ja darum, möglichst vielen Menschen ein Zuhause zu geben.“

 

Für die Moderatoren der Textfabrique51 endete die Lesung etwas wehmütig, denn es war nach fast zwei Jahrzehnten freundschaftlicher Zusammenarbeit die letzte Veranstaltung, die Simone Zückler mit dem Literaturnetzwerk im Rahmen des sozialen Managements der Baugenossenschaft organisiert hatte. Mit einem herzlichen Dankeschön, einem Exemplar der Anthologie, einem Blumengruß und den besten Wünschen für den Ruhestand verabschiedeten sich Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker von ihr.

 

„Sie haben aber jetzt schon den Auftrag, mit meinem Nachfolger das künftige literarische Angebot für den Nachbarschaftstreff zu vereinbaren“, betonte Simone Zückler zum Schluss mit einem Augenzwinkern. Gern nehmen die Moderatoren der Textfabrique51 diesen Auftrag an, schon um weiterhin eine kleine Kultur-Brücke zwischen Hamburg und Dithmarschen zu schlagen.

 

Fotos: EBO; Gruppenfoto von links: Martin Wagner, Petra Thelen, Hein Hansen, Helga Mietz, Dirk-Uwe Becker, Heike Hartmann-Heesch, Ursula Striepe, Christoph Rommel, Elko Laubeck und Ellen Balsewitsch-Oldach; nicht im Bild: Maren Schönfeld

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LITERATUR AUS ÖSTERREICH & NORDDEUTSCHLAND

Mi, 05.11.2025 im Literaturhaus SH in Kiel

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Das norddeutsche Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51 aus Meldorf kann sich über eine Reihe verschiedener Kooperationspartner freuen. Dazu zählen unter anderem der Kunstverein Heide und das Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel, aber auch der Europa-Literaturkreis Kapfenberg aus der Steiermark (ELKK). Über ihn hat die Textfabrique51 kulturelle Verbindungen nach Österreich und in den osteuropäischen Raum. 

 

Zwei der ELKK-Mitglieder waren kürzlich in Schleswig-Holstein zu Gast. Die beiden Moderatoren der Textfabrique51, Dirk-Uwe Becker und Ellen Balsewitsch-Oldach, nutzten die Gelegenheit, um über den Kunstverein Heide eine Lesung im Literaturhaus SH in Kiel zu organisieren. Die Gäste aus Österreich, Ruth Barg und Josef Grassmugg, stellten dort die aktuelle Ausgabe des jährlich erscheinenden ELKK-Kulturmagazins "reibeisen" vor. Sie lasen daraus eigene Beiträge und Ruth Barg außerdem Beispiele aus ihren Gedichtbänden. 

 

Die Textfabrique51 hatte ebenfalls eine Neuerscheinung im Gepäck und präsentierte ihre neueste Anthologie „Mein Dorf, meine Stadt, mein Viertel - hier ist mein Herz zu Hause. Lebensorte in Wort und Bild“. „Es ist die rund elfte Anthologie mit norddeutschen und internationalen Autorinnen und Autoren, die wir als Herausgeber betreut haben,“ sagte Ellen Balsewitsch-Oldach, die auch als Verlegerin tätig ist. 

Sie stellte das Buch anhand des Vorworts vor. Dirk-Uwe Becker las daraus seine Kurzgeschichte „Ich kam und sah ...“ und Ute Marianne Pfeiffer aus Westensee ihre Betrachtung „Westensee-Impressionen“. Gastleser Ulrich Borchers (Flensburg), aus dem Freundeskreis der Textfabrique51, las aus dem Band „Häppchen zwischen den Gängen“ seine Kurzgeschichte „Wir nannten sie Gastarbeiter“ und aus seinem unveröffentlichten Werk die Kurzgeschichte „Die Mauereidechse“.

 

Außerdem waren von Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker Auszüge aus den Anthologien „Bunt und vielfältig - wie das Leben“ und „Eiderstedter Mosaik“ zu hören. „Es waren großartige Texte und ein rundum gelungener Abend,“ bedankten sich die zuhörenden Gäste und besonders die Vertreterin des Literaturhauses, die den Abend über die Veranstaltung betreut hatte.

 

Gruppenfoto v. li.: Dirk-Uwe Becker, Ulrich Borchers, Ute Marianne Pfeiffer, Ellen Balsewitsch-Oldach, Josef Grassmugg und Ruth Barg

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Buchvorstellung und Autorenlesung in der MOTTE am Do, 16.10.2025, 19.30 Uhr
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Endlich war es soweit:
 
DIE ANTHOLOGIE "MEIN DORF, MEINE STADT, MEIN VIERTEL - Hier ist mein Herz zu Hause" (Hg. Textfabrique51) wurde auch in Hamburg vorgestellt!
 
Die Leseliste mit 10 Autorinnen und Autoren sowie deren Beiträgen aus dem Buch boten einen abwechslungsreichen Literaturabend!
 
Neu dabei: 
 
Dilara Bataray, mit 16 Jahren die jüngste Vortragende, Jushex (alias Jürgen Bühner), Marie Sophie Koop (mit dem einzigen plattdeutschen Text an diesem Abend) und Benedikt Schmidt, mit der wohl weitesten Anreise Er lebt in Santanyí auf Mallorca
 

Heike Hartmann-Heesch war zu unserer Freude nach langer Zeit auch einmal wieder auf der OLB HH-West vertreten, außerdem freuten wir uns über Beiträge von Silke Borchardt, Lutz Flörke, Pax Gebert, Steffie Haddenga und Vera Rosenbusch. Maren Osten musste aus gesundheitlichen Gründen leider absagen.

 

Die Buchvorstellung fand offenbar großes Interesse, denn kein Platz bleib leer. "Wenn jetzt noch Publikum kommt, dann müssen die Leute leider stehen", sagte Frank, Vertreter der MOTTE, der uns an diesem Abend wieder einmal großartig betreute, "ich habe keine Stühle mehr!"

 

Alle Texte fanden großen Anklang und der Beifall an diesem Abend war mit Sicherheit bis auf die Rothestraße und die Eulenstraße zu hören!

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TTT am 14.10.2025!

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Ohne Foto, aber mit vielen interessanten Themen, nicht nur rund ums Lesen und Schreiben!

 

Das nächste Mal  am 11.11.2025!

 

 

 

 

 

 

 

 

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4 x Textfabrique51 im KUNSTGRIFF 2025:

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Gleich viermal in diesem Jahr hatte das Meldorfer Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51 Auftritte im Rahmen des Dithmarscher Kulturprojekts Kunstgriff. Bei der Eröffnungsveranstaltung im Heider Kreishaus durfte Ellen Balsewitsch-Oldach zusammen mit anderen das Element „Wort“ im Kunstgriff-Dreiklang „Wort – Bild – Klang“ vertreten und im Interview mit dem Moderator, dem ehemaligem Landrat Jörn Klimant, die Wünsche der Textfabrique51 an künftige Kunstgriff-Programme äußern.

 

Zu diesen zählen eine bessere Kennzeichnung nur einmalig punktuell stattfindender Veranstaltungen im Programmkatalog (wie zum Beispiel Lesungstermine – im Gegensatz zu Ausstellungen, die über den gesamten Kunstgriff-Zeitraum besucht werden können) und mehr Einbindung passender Literaturveranstaltungen in Kunstpräsentationen.

 

„In diesem Jahr hatten wir allerdings schon das Glück, bei unseren Aktionen Wort, Bild und Klang zusammenzubringen“, sagte Ellen Balsewitsch-Oldach. So gab es im Garten von Hans Struck, wo er eine Auswahl seiner künstlerischen Keramiken präsentierte, als Ausstellungseröffnung einen poetischen Rundgang, für den Dirk-Uwe Becker und Ellen Balsewitsch-Oldach zu einigen Stücken Gedichte geschrieben hatten und sie vortrugen. Alle anwesenden Gäste schlossen sich dem Rundgang an und spendeten viel Applaus.

 

„Auch die Vorstellung der von uns herausgegebenen Anthologie „Mein Dorf, meine Stadt, mein Viertel – hier ist mein Herz zu Hause. Lebensorte in Wort und Bild“ in der Kulturkneipe Bornholdt war ausgesprochen gut besucht und hat viel Anerkennung gefunden“, sagte Dirk-Uwe Becker und weiter: „Elf der Autorinnen und Autoren lasen ihre Beiträge aus dem Buch, dazu waren die jeweiligen Illustrationen auf einer großen Leinwand zu sehen. Klaus von Puttkamer improvisierte auf dem E-Piano zwischendurch Musikstücke, die von der Stimmung her ausgesprochen gut passten. Diese Zusammenstellung kam beim Publikum offenbar sehr gut an.“

 

Zum Abschluss des Kunstgriff-Festivals gab es – wieder im Garten von Hans und Ute Struck – eine Hommage an Hein Hoop, mit plattdeutschen „Riemels un Geschichen“ aus dem im elbaol verlag hamburg von Ellen Balsewitsch-Oldach erschienenen Buch „Hein Hoop – Gesammelte Werke eines Eiderstedter Originals“, gekonnt vorgetragen vom Herausgeber Hans Struck. Dirk-Uwe Becker und Ellen Balsewitsch-Oldach lasen aus Hoops Satiren auf Hochdeutsch, und auch einige vertonte Hein-Hoop-Gedichte waren zu hören.

 

„Für uns von der Textfabrique51 war es insgesamt ein sehr gelungener Kunstgriff. Auch das Konzept der neuen Lenkungsgruppe hat sich für uns positiv ausgewirkt“, fassten die beiden Moderatoren ihre Erfahrungen zusammen und: „Wir sind gespannt, wie es im nächsten Jahr weitergeht.“  

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Foto: Monique Brand, TS Friedrichskoog

"MEER & MEHR" - STRANDKORBLESUNG mit der Textfabrique51 am Samstag, 30.08.2025

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Die Sommersaison in Friedrichskoog-Spitze und die Veranstaltungsreihe  "Strandkorbkonzerte" ging mit einer Strandkorblesung zu Ende. Musikalisch unterstützt vom Duo Liekedeeler lasen Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker unter dem Motto "MEER & MEHR" eine unterhaltsame Auswahl aus ihren eigenen Geschichten rund um die Nordsee.

Eigentlich war die Lesung im neu angelegten Kurpark, dem Trischendiekpark, geplant gewesen. Wegen der schon kühlen Abende und der aktiven Mückenschwärme sollte die Veranstaltung allerdings ins Haus des Kurgastes verlegt werden - das aber an diesem Abend von einer größeren Geburtstagsgesellschaft gebucht worden war.   
Der Vorschlag von Ellen Balsewitsch-Oldach, auf die "Deichpassage" gegenüber auszuweichen und dort zwischen den abends geschlossenen Geschäften aufzutreten, wurde begeistert aufgenommen. Der Tourismus Service Friedrichskoog hatte mit Strandkörben, Parkbänken und Liegestühlen dort ein echtes Strandambiente geschaffen. Die Veranstaltung lockte auch zufällige Spaziergänger an, so dass die Plätze zeitweise komplett belegt waren. Die Autoren und die Musiker konnten sich über herzlichen Applaus freuen. "Es war perfekt! Auf die Deichpassage als Veranstaltungsort hätten wir schon eher kommen sollen", sagte Ellen Balsewitsch-Oldach augenzwinkernd, "dann hätte unsere Offene Kulturlounge Friedrichskoog vielleicht auch nicht wegen der möglichen Abrisspläne für das Haus des Kurgastes aufgeben müssen."
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Lesung imMuseumsgarten von Haus Peters

in Tetenbüll am 27.08.2025 

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Zum Ende der Oudoor-Saison mehr machten sich Dithmarscher Kulturtreibende einmal mehr auf den Weg nach Eiderstedt: Das Museum Haus Peters, der historische Kaufladen in Tetenbüll, hatte sie zu einer Lesung eingeladen. Im Zentrum des Nachmittags stand das Multitalent Hein Hoop,  Künstler, Autor und JournalistH ein Hoop.

 Die Veranstaltung im sommerlichen Museumsgarten, initiiert von Museumsleiterin Hila Küpper, lockte eine erfreuliche Anzahl von Zuhörerinnen und Zuhörern an.

 

Im Rahmen der Lesung wurde das Buch „Hein Hoop – Gesammelte Werke eines Eiderstedter Originals“ vorgestellt. Der frühere Verleger und heutige Herausgeber Hans Struck aus Großenrade, der von 1975 bis 1986 (dem Todesjahr Hein Hoops) bereits sechs Bücher mit Texten und Grafiken von Hoop veröffentlicht hatte, präsentierte gemeinsam mit der heutigen Verlegerin Ellen Balsewitsch-Oldach aus Meldorf und dem Künstler und Autor Dirk-Uwe Becker aus Linden die neue Publikation. Hans Struck las dabei plattdeutsche, Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker lasen hochdeutsche Beiträge aus dem Band.

 

In ihrer Vielfalt und Hintergründigkeit begeisterten die plattdeutschen und hochdeutschen Texte das Publikum. Zwischen den gelesenen Werken wurden vertonte Gedichte von Hein Hoop eingespielt – darunter Interpretationen von Knut Kiesewetter –, die der Veranstaltung auch eine musikalische Note verliehen.

 

Die Lesung spannte einen Bogen von zeitkritischen Kommentaren über humorvolle Betrachtungen bis hin zu nachdenklichen und augenzwinkernd-erotischen Beiträgen. Die Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit sorgte für eine lebendige Atmosphäre und wurde vom Publikum mit herzlichem Applaus bedacht.

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"KULTURSOMMER
AM KANAL"
im COURAGE, MÖLLN
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Die Textfabrique51 war mit dabei:
 
Sonntag, 13.07.2025, ab 13 Uhr "KulturSommer am Kanal - Bühne frei am Tag des Theaters und der Literatur" mit einer szenischen Lesung
 
Donnerstag, 24.07.2025, 18 - 19 Uhr beim „Absacker - Lesestunde zum Feierabend" mit einem Querschnitt ihrer Beiträge aus Anthologen der Textfabrique51 Mehr gibt es hier...
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Am 08.07.2025 war der letzte Termin vor der Sommerpause - weiter gehts am 09.09.2025!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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OFFENE LESEBÜHNE HH-WEST AM 19.06.2025
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Es war der letzte Termin vor der Sommerpause im Juli und August!
 
 
Christoph Nerger als Autor des Abends stellte seine Neuerscheinung vor: "Einzug des Leviathans", sozusagen eine deutsch-deutsche Walgeschichte (Wal tatsächlich ohne H) ...
 
Mehr demnächst!
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FINISSAGE
"BLACK & WHITE -
Wo ist die Farbe?"
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Vorweg ein herzliches Dankeschön an Judith Arendt, die es ermöglicht hat, dass wir außerhalb der Öffnungszeiten und in Abwesenheit der Buchhändler die Finissage inmitten der Ausstellungsstücke durchführen konnten!
 
Herzlichen Dank auch an Nana Mury für die Fotos von der Finissage!

 

 

 

Im Rahmen des Meldorfer Mai waren in einer Ausstellung unter dem Motto "Black & White - Wo ist die Farbe?" Tuschezeichnungen von Dirk-Uwe Becker zu sehen. Diese Werke wurden im Buchladen Peter Panter zum ersten Mal seit rund 40 Jahren wieder gezeigt. Den ausgestellten Schwarz-Weiß- Zeichnungen hatte der Künstler diesmal Farb-Variationen gegenübergestellt: "Denn Farbe zeugt nun einmal von vielfältigem und vor allem buntem Leben", sagte Becker. 

Die Ausstellung endete mit einer Finissage: Dirk-Uwe Becker führte durch die Ausstellung und stellte den gleichnamigen Bildband mit 42 seiner Tuschezeichnungen vor, der zu dieser Ausstellung frisch erschienen war. Autorin Ellen Balsewitsch-Oldach hatte zu einem Teil der Grafiken darin Gedichte geschrieben, die sich an die Formen japanischer Haiku oder Senryu anlehnen, und las daraus die Gedichte zu den 10 ausgestellten Werken.  

"Wir haben uns sehr gefreut, dass wir zu diesem Anlass Besucherinnen und Besucher unter anderem aus Heide, Burg, Quickborn und sogar aus Mölln begrüßen durften", sagte Dirk-Uwe Becker.

Bei einem Rundgang durch die Ausstellung erläuterte der Künstler Einzelheiten zu den Bildern und die Autorin trug das entsprechende Gedicht vor. "Es war schön, wie schnell sich außerdem lebhafte Gespräche mit den Gästen über mögliche Interpretationen von Bild und Text entwickelt haben", so Ellen Balsewitsch-Oldach.

"Das war eine wirklich anregende Finissage, von der man viele Eindrücke mitnimmt", bedankte sich eine Besucherin zum Abschied, "und ich finde es großartig, dass ich mit einem der Bücher diese Ausstellung und sogar noch mehr mit nach Hause nehmen kann!"


Anlässlich dieser Werkschau der besonderen Art liegt eine von Künstler und Autorin signierte, auf 20 Exemplare limitierte und nummerierte Hardcoverausgabe des Bandes vor, einige natürlich auch im Buchladen Peter Panter (unsignierte Exemplare sind als Hardcover oder Paperback im Buchhandeerhältlich).
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TEXTWERKSTATT EIDERSTEDT 

IM JUNI 2025

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Einmal monatlich moderiert die Textfabrique51 die Textwerkstatt Eiderstedt. Hier treffen sich die 11 Mitglieder und besprechen eigene Texte zu einem zuvor vereinbarten Motto.

 

Das Motto im Juni 2025: ROTER FADEN

MELDORFER MAI:
FINISSAGE
"BLACK & WHITE -
Wo ist die Farbe?"
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Vorweg ein herzliches Dankeschön an Judith Arendt, die es ermöglicht hat, dass wir außerhalb der Öffnungszeiten und in Abwesenheit der Buchhändler die Finissage inmitten der Ausstellungsstücke durchführen konnten!
 
Herzlichen Dank auch an Nana Mury für die Fotos von der Finissage!

 

 

 

Im Rahmen des Meldorfer Mai waren in einer Ausstellung unter dem Motto "Black & White - Wo ist die Farbe?" Tuschezeichnungen von Dirk-Uwe Becker zu sehen. Diese Werke wurden im Buchladen Peter Panter zum ersten Mal seit rund 40 Jahren wieder gezeigt. Den ausgestellten Schwarz-Weiß- Zeichnungen hatte der Künstler diesmal Farb-Variationen gegenübergestellt: "Denn Farbe zeugt nun einmal von vielfältigem und vor allem buntem Leben", sagte Becker. 

Die Ausstellung endete mit einer Finissage: Dirk-Uwe Becker führte durch die Ausstellung und stellte den gleichnamigen Bildband mit 42 seiner Tuschezeichnungen vor, der zu dieser Ausstellung frisch erschienen war. Autorin Ellen Balsewitsch-Oldach hatte zu einem Teil der Grafiken darin Gedichte geschrieben, die sich an die Formen japanischer Haiku oder Senryu anlehnen, und las daraus die Gedichte zu den 10 ausgestellten Werken.  

"Wir haben uns sehr gefreut, dass wir zu diesem Anlass Besucherinnen und Besucher unter anderem aus Heide, Burg, Quickborn und sogar aus Mölln begrüßen durften", sagte Dirk-Uwe Becker.

Bei einem Rundgang durch die Ausstellung erläuterte der Künstler Einzelheiten zu den Bildern und die Autorin trug das entsprechende Gedicht vor. "Es war schön, wie schnell sich außerdem lebhafte Gespräche mit den Gästen über mögliche Interpretationen von Bild und Text entwickelt haben", so Ellen Balsewitsch-Oldach.

"Das war eine wirklich anregende Finissage, von der man viele Eindrücke mitnimmt", bedankte sich eine Besucherin zum Abschied, "und ich finde es großartig, dass ich mit einem der Bücher diese Ausstellung und sogar noch mehr mit nach Hause nehmen kann!"


Anlässlich dieser Werkschau der besonderen Art liegt eine von Künstler und Autorin signierte, auf 20 Exemplare limitierte und nummerierte Hardcoverausgabe des Bandes vor, einige natürlich auch im Buchladen Peter Panter (unsignierte Exemplare sind als Hardcover oder Paperback im Buchhandeerhältlich).
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MELDORF LIEST im MELDORFER MAI ... 

... in der Satdtbücherei Meldorf am 20.05.2025

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Einen gelungenen Leseabend mit Dithmarscher Autorinnen und Autoren sowie kleinen Leckereien gab es im Rahmen des Meldorfer Mai in der Stadtbücherei Meldorf.

Der Förderverein der Stadtbücherei, Unternehmen Leselust e. V., hatte die Veranstaltung „Meldorf liest“ organisiert und für die Pause ein kleines „Dithmarscher Büfett“ mit Heringssalat, Käse aus Sarzbüttel und kalten Getränken vorbereitet.

Ute Trapp, Vorsitzende der „Leselust“, konnte erfreulich zahlreiche Gäste begrüßen und eröffnete die Lesung.

Marion Galinowski startete mit Gedichten, die sie auf Plattdeutsch geschrieben hatte und eindrucksvoll mit Melodien auf der Handpan untermalte.

Ellen Balsewitsch-Oldach vom Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51 las ihren mittelalterlichen Kurzkrimi „Gold oder Leben“ aus der Anthologie „Der Goldschatz zu Meldorf“.

Dirk-Uwe Becker, ebenfalls von der Textfabrique51, leitete mit seiner skurrilen Geschichte „Das Essen“ zur Pause über.

In der Pause gab es beim Häppchen-Büfett einen regen Austausch zwischen Autorinnen, Autor, Gästen und Vertreterinnen von Bücherei und Leselust. Der kleine Imbiss wurde allseits sehr gelobt.

Nach der Pause las Freyja Grapenbrade „Die Aufgabe“, die anrührende Siegerge-schichte des Schreibwettbewerbs „Meldorf schreibt“ aus dem letzten Jahr, und einen weiteren Beitrag.

Heidrun Biallowons hatte nachdenkliche Tiergeschichten für Erwachsene aus ihrem Buch „Liebe ohne Kompromisse“ mitgebracht: „Augenstern“ und „Miriams Freunde“.

Sonja Harder las ihre fantastische Geschichte „Ungeahnte Möglichkeiten“ aus der Anthologie „Liebes-, Mord- und Shoppinglust – Geschichten rund um Meldorfer Läden, Lokale und Geschäfte“ und ebenfalls einen zweiten Beitrag.

 

„Ein wirklich schöner Abend in der familiären Atmosphäre der Stadtbücherei“, bedankten sich die Gäste zum Abschied.

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OFFENE LESEBÜHNE HH-WEST AM 15.05.2025
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EIN REKORD: rd. 45 Teilnehmende an der Offenen Lesebühne HH-West im Mai 2025!
 
Wir von der Textfabrique51 waren überwältigt von der Anzahl der Gäste, die an desem Abend lesen und zuhören wollten!
 
Das Foyer im Veranstaltungsbereich der MOTTE war so gut besetzt, dass nicht für alle Stühle gestellt werden konnten, und einige den Abend auf der Fensterbank hockend oder an den Tresen gelehnt verbrachten! Trotzdem war die Stimmung einfach großartig und alle Lesenden konnten sich über begeisterten Applaus freuen!
 
Neu waren dabei: Bettina Gerber mit Auszügen aus ihrem Gedichtband "Vom Dunkel ins Licht, Uta Gumm mit einem Auszug aus ihrem Roman "Toskanische Reise", Phil Hoffmann mit Lyrik und Prosa sowie Martin Wagner mit einem Romanauszug aus "Der Trompeter".
 
Über ein Wiedersehen nach längerer Zeit freuten wir uns bei: Malte Köhler mit zwei Gedichten und Prosa und Karsten Rickleffs mit einem Auszug aus der Erzählung "Spielende".
 
Auch vertraute Gesichter waren wieder mit von der Partie: Steffie Haddenga mit der Kurzgeschichte "Katja Ebstein", Anke Pieper mit Gedichten zum Motto "Prost-Mahlzeit", 
Pax Karwowski (er las gemeinam mit Christoph Nerger einen Dialog aus seinem Theaterstück "Ein Buch, das brennt und doch wärmt), Sebastian Sukstorf mit der Kurzgeschichte "Tulpen beispielsweise" und Heiko Thomsen mit der niederdeutschen Kurzgeschichte "Wat is blots mit de Deern los?"
 
Wir dürfen gespannt sein, wer sich im Übrigen noch auf den Aufruf zur Anthologie mit dem arbeitstitel "Zuhause" meldet!
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Seite aus der Bildschirmpräsentation von EBO & DUB

MELDORFER MAI:

EIN ABEND FÜR PLATTDEUTSCH UND HEIN HOOP

DI 13. Mai 2025

 

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Auch in diesem Jahr war das Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51 wieder im Kulturprogramm der schon traditionellen Veranstaltungsreihe „Meldorfer Mai“ des dortigen Wirtschafts- und Verkehrsvereins vertreten.

 

Unter anderem präsentierten die Moderatoren des Netzwerks, Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker, gemeinsam mit dem Verleger und Herausgeber Hans Struck eine Multimediashow mit Buchvorstellung, Lesung und Musik, in der es um die Entstehung und Verbreitung, Geschichte und Entwicklung von Plattdeutsch als gesprochener und geschriebener Sprache ging, außerdem um ein Multitalent, das in dieser Sprache besonders zuhause war: Künstler, Autor und Journalist Hein Hoop aus Katingsiel (1927 – 1986).

Den reich bebilderten Vortrag zur Historie des Plattdeutschen kommentierte Ellen Balsewitsch-Oldach: „In Dithmarschen etwas über Plattdeutsch zu erzählen, ist wohl wie Eulen nach Athen tragen, aber ich glaube, in unserem Vortrag waren doch Einzelheiten dabei, die so nicht unbedingt bekannt waren – zum Beispiel, dass es in Brasilien die ‚Pomeranos‘ gibt, die als Nachkommen von Auswanderern auch heute noch ihr pommersches Platt sprechen, oder wie viele wichtige Gesetzeswerke, Verwaltungsdokumente und Kirchenschriften früher in Plattdeutsch verfasst, gedruckt und verbreitet wurden.“

Hans Struck erläuterte: „Plattdeutsch war sehr lange Zeit aus dem Sprachgebrauch verdrängt, aber es wurde in den 1970er Jahren in Musik, Literatur und Bildung wiederbelebt. Und diese Zeit führt unweigerlich zu Hein Hoop.“ Im Verlag Hans Struck war zwischen 1974 und 1986 eine Reihe von früheren Werken Hein Hoops erschienen. „Die Bücher waren lange Zeit vergriffen und nicht mehr zugänglich. Einige Beiträge daraus schienen sogar endgültig verloren gegangen zu sein“, erinnerte sich Struck, „aber nachdem sich alle Texte aus den damaligen Büchern wieder angefunden haben, freue ich mich, dass jetzt eine komplette Wiederauflage dieser Werke – auch mit den entsprechenden Grafiken von Hein Hoop – vorliegt. Seine zeitkritischen Geschichten und Gedichte auf Platt- und Hochdeutsch sind nämlich auch heute noch erstaunlich, manche sogar erschreckend aktuell!“

Als Herausgeber dieser Neuauflage mit dem Titel „HEIN HOOP – Gesammelte Werke eines Eiderstedter Originals“ las Struck „op Platt“ eine Auswahl von Hoops „Geschichen un Riemels“.

Als Zwischenmusik zu den Texten waren Aufnahmen u.a. von Volker Lechtenbrink und Knut Kiesewetter mit vertonten Gedichten Hein Hoops zu hören. Während der Lesung konnte man drüber hinaus Illustrationen aus dem Buch auf der Leinwand betrachten. „Aber nur die ‚jugendfreien‘“, betonte Dirk-Uwe Becker augenzwinkernd.

 

Fotos: DUB

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OFFENE LESEBÜHNE HH-WEST AM 10.04.2025
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Mit Sebastian Sukstorf, Paul Karwowski, László Kova, Lutz Flörke, Anke Pieper, Silke Häußler, Helga Mietz, Lilo Endriss, Klaus-D. Gutsche und Tim Tensfeld hatte sich wieder einmal eine vielfätige Runde mit abwechslungreichen Texten eingefunden (welche einzelnen Beiträge gelesen wurden, siehe die wieder einmal surrealistisch illustrierte Leseliste von Dirk-Uwe Becker!).
Lutz Flörke und TimTensfeld feierten unter viel Beifall ihr Debut auf der Lesebühne in der MOTTE, auch Silke Häußler traute sich zum ersten Mal an den Lesetisch. Den Beitrag von Paul Karwowski lasen er und László Kova im Dialog.
Und die Moderatoren freuten sich, dass trotz des verschobenen Termins die Leseliste auch diesmal aus allen Nähten patzte und der Zuschauerraum erfreulich gut gefüllt war.
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TTT am 08.04.2025:

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Durch ein Terminversehen des Bornholdt stand uns der übliche Raum nicht zur Verfügung. Wir bekamen allerdings in der Gaststube "Asyl", wo allerdings eine 

moderierte Gesprächsrunde für alle aufgrund des Lärmpegels nicht möglich war.

 

Dennoch entwickelten sich inspirierende Einzelgespräche zwischen den Anwesenden, so dass es doch noch ein anregender Abend wwurde.

 

 

 

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Bühne frei! am 06.04.2025

im COURAGE in Mölln

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Die Textfabriquanten Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker moderieren nicht nur, mit eigenen Texten waren sie jetzt im COURAGE von Klaus-D. Gutsche und Adelina Flaming in Mölln zu hören und zu sehen.

 

Bei der Ankunft war die "Stunde der Kinder " noch in vollem Gange; der Künstler-nachwuchs malte und gestaltete mit Feuereifer an den eigenen Werken -  und ließ sich auch nicht stören, als die "Stunde der Musik" schon begonnen hatte und die beiden Räume brechend voll geworden waren.

 

Mit eigenen Texten und Kompositionen oder gecoverten Titeln waren Klaus, Wenke, Lars, Hauke und Tylían zu Mandola, Gitarre und Akkordeon zu hören. Die Vollblutmusiker erhielten - zu Recht - stürmischen Beifall. 

 

Als Überletiung zur "Stunde der Literatur" ließ Klaus Gutsche - zusammen mit seinem Mitstreiter für die Technik - Frühlingsllaute vom Band erklingen und rezitierte dazu Frühlingspoesie von namhaften Dichtern. Er begann die "Stunde der Literatur" mit einem Auszug aus seinem Beitrag zur Anthologie "Bunt und vielfältig - wie das Leben".

 

Das weitere Programm bestritten Klaus Irmscher, Sebastian Sukstorf. Heiko Thomsen (auf Plattdeutsch!) sowie Helmut und Morten mit ihren zeitkritischen, humorvollen und nchdenklichen Texten.

 

Ellen Balsewitsch-Oldach las "Perlhuhn à la carte" (eine etwas verkorkste Liebes-geschichte) und "Nebel im Schwiensmoor" (ein Kurzkrimi), Dirk-Uwe Becker war mit "Der Steinschnitz" und "Keine Bordsteinschwalbe" dabei, zwei Geschichten rund um die Liebe; alle Beiträge aus der Anthologie "Liebe, Tod und Sünde - Geschichten über allzu Menschliches".

 

Mit dem Kulturzentrum COURAGE ist Klaus und Adelina etwas ganz Besonderes gelungen: Musik, bildende Kunst und Literatur in familiärer Atmosphäre, auf engstem Raum und auch noch mit Kaffee, Tee und Käsekuchen, Bier, Wein und weiteren Snacks ... 

 

Wir waren begeistert und kommen wieder!

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OFFENE LESEBÜHNE HH-WEST AM 20.03.2025
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Ein volles Haus, hochkarätige, vielfältige Texte - humorvoll und nachdenklich, spannend und informativ; Autor des Abends: Sebastian Sukstorf mit neuen Homestorys; neu in dieser Runde: Vera Rosenbusch mit Auszügen aus ihren Büchern der Reihe 1+1=3 , Bolko Bullerdiek mit plattdeutschen Kurzgeschichten: "De Nazi un de Komödien-dichter"/ "De Ulenspegel ut uns Tied"und Dr. Kurt Fuchs mit Auszügen aus seinem Sachbuch "Das Ende des Rechtsstaats"; vertraute Gesichter: Sandra Barona mit dem Tagebuch zu einem Sterben und der Miniatur "Der Leichenschmaus", Silke Borchardt mit der Kurzgeschichte "Anklam", in der sich zwei Frauen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten nahekommen, Helmut Gerber mit dem Anfang seiner Erzählung "Der Aufsteiger", Christoph Rommel mit einem Kapitel aus seinem neuen Krimi und Jochen Stüsser-Simpson mit drei Tiergedichten.
 
Ein wirklich gelungener Abend! Danke! 
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Hans Struck vor einer Illustration aus den "Gesammelten Werken"; Foto: DUB

 

EIN NACHMITTAG FÜR

HEIN HOOP UND PLATTDEUTSCH

Diashow und Lesung in Garding

am 16.03.2025

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Auch in diesem Jahr hat die Malerin und Fotografin Inka Langer wieder die beliebte, traditionelle Veranstaltungsreihe „Kunst und …“ für den Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt (FKE) organisiert.

Die  Veranstaltung stand unter dem Motto „Kunst und Sprache – Verbundenheit von Grafik und Text am Beispiel von Hein Hoop“.

Zeitkritische Geschichten und Gedichte auf Platt- und Hochdeutsch, dazu Drucke und Grafiken – der Künstler, Autor und Journalist Hein Hoop aus Katingsiel (1927 - 1986) war auf all diesen Gebieten beschlagen.
 
Ellen Balsewitsch-Oldach, Dirk-Uwe Becker und der Verleger und Herausgeber Hans Struck haben diesem Eiderstedter Multitalent am 16. März vor voll besetzten Reihen im Atrium des Kulturhauses Altes Rathaus in Garding einen Nachmittag gewidmet – mit einer Bildschirmpräsentation über Entstehung und Verbreitung, Geschichte und Entwicklung von Plattdeutsch als gesprochener und geschriebener Sprache und einer Lesung: Hans Struck las u. a. „op Platt“ - zu einer „Dia-Show“ mit Illustrationen - aus der Neuerscheinung „Hein Hoop – Gesammelte Werke eines Eiderstedter Originals“ - eine Auswahl von Hoops „Geschichen un Riemels“ und erzählte über die Zeit seiner Zusammenarbeit als Verleger mit Hein Hoop.
 
Die Veranstaltung fand viel positive Resonanz. "Auch 'alte Hasen' in Sachen Plattdeutsch haben hier noch einiges Neue erfahren", freute sich Hans Struck. Einige der Gäste haben Hein Hoop noch persönlich erlebt und waren sichtlich bewegt, wie sehr er auch heute noch gewürdigt wird.
 
Mehr zum Buch hier... 
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TEXTE, TYPEN, TEMPERAMENTE

 

Kreativer Stammtisch für Lesende und Schreibende,                                                                                   13.03.2025

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Literaturstammtisch findet weiter Anklang

Auch der zweite Literaturstammtisch unter dem Motto „Texte, Typen, Temperamente – kreativer Stammtisch für Lesende und Schreibende“ war gut besucht. Thematischer Anstoß war diesmal die Frage: „Wie fängt ein Text so an, dass die Leserin, der Leser dabei bleibt?“ Wie erwartet und erwünscht gab es viele Meinungen, wie der Anfang einer Geschichte, eines Romans oder auch Gedichts aussehen könnte, damit er Lesende fesselt und auf den weiteren Inhalt neugierig macht.

 

Dazu hatten einige der Teilnehmenden Beispiele aus der Weltliteratur mitgebracht, aber auch aus der Anthologie „Ich bin dann mal so frei“, die unter Mitwirkung regionaler Autoren und Autorinnen anlässlich des Kunstgriff-Festivals 2022 entstanden war, wurden Anfänge einer Kurzgeschichte und eines Gedichts zitiert.

 

Einig waren sich alle, dass Dialoge ein guter Einstieg sein können, aber nur, wenn sie packend sind, zum Beispiel ohne viel „sagte er…sagte sie“. Spannend sei auch, wenn ein spektakuläres Detail beschrieben wird, das sich in der Gesamtsituation später als etwas ganz anderes herausstellt wie ein bedrohlich wirkender Pistolenschuss, der sich letztlich nur als Übung eines Kriminalbeamten auf dem polizeilichen Schießstand entpuppt.

Ebenso beliebt ist offenbar ein Sprung mitten in die Handlung oder ein wörtlicher, gern auch kerniger Kommentar, der sofort ein persönliches Verhältnis zu der handelnden Figur aufbaut.

 

Lebhaft wurde die Diskussion über Landschaftsbeschreibungen in der Literatur. Insbesondere diejenigen in den Büchern Karl Mays wurden einerseits als viel zu weitschweifig und ermüdend, andererseits als besonders anregend für den Einstieg in die Atmosphäre beurteilt.

 

„Wichtig ist, dass der Anfang zu Inhalt, Handlung, Schauplätzen und der Grundstimmung der ganzen Geschichte oder des gesamten Romans passt“, war die allgemeine Überzeugung.

 

Auch diesmal konnten die Teilnehmenden sowohl in ihrer Rolle als Autorinnen und Autoren wie auch in ihrer Eigenschaft als Lesende also einige Anregungen mitnehmen.

„Das Gespräch hat sich im Lauf des Abends dahin entwickelt, dass wir das nächste Mal die Frage des ‚passenden beziehungsweise passendsten Wortes‘ zur Diskussion stellen wollen. Dazu haben wir eine kleine Überraschung für die Teilnehmenden geplant“, stellten die Moderatoren des Literaturstammtischs, Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker vom Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51 in Aussicht.

 

Hier der Artikel in der Dithmarscher Landeszeitung DLZ-online 

... und hier unten in der Printausgabe:

OFFENE LESEBÜHNE HH-WEST AM 20.02.2025
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Die Offene Lesebühne HH-West startete 2025 mit einem Superlativ:
36 Personen nahmen an der ersten Veranstatlung im neuen Jahr teil! Die Leseliste war wieder prall gefüllt:
Günter Frings als Autor des Abends las einen Auszug aus seiner Erzählung "Irma und Simon", der Geschichte einer Reise dieses Paares auf eine griechische Insel. 
Ein Gastspiel in Hamburg gab Mio Costa (studiert in Hildesheim kreatives Schreiben und ist auf verschiedenen Lesebühnen Deutschlands zuhause): "Einer meiner Milchzähne ist noch in dieser Gegend".
Lydia Eschermann beleuchtete in "Raue Nächte" das Verhältnis zweier Schwestern, Heiko Thomsen überraschte mit einer Kurzgeschichte "ohne Titel" auf Plattdeutsch, Lilo Endriss damit, dass sie zum ersten Mal mit einem ihrer Gedichte an die Öffentlichkeit ging. Außerdem las sie die Geschichte "Das Karo-Kleid". Steffi Haddenga erinnerte sich in "Eierlikör und Jägermeister" an ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol, Klaus Gutsche brachte mit "Alter Falter", einen Auszug aus seinem Roman "Adelaus", bestes Hessisch zu Gehör! Helga Mietz zeichnete mt "Ich glotz TV" ein detailliertes Portät des klassischen Kommissars in beliebten Krimiserien. Franziska Roth warf in ihrer Kurzgeschichte "2039" einen Blick in die Zukunft von Dating-Unternehmen und ihren Regeln.
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EBO begrüßt die Teilnehmenden (Foto: DUB)

TEXTE, TYPEN, TEMPERAMENTE

 

Kreativer Stammtisch für Lesende und Schreibende

am 11.02.2025

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Unter dem Motto „Texte, Typen, Temperamente“ ging der erste kreative Stammtisch für Lesende und Schreibende an den Start. Die Veranstaltung fand in der Meldorfer Kulturkneipe Bornholdt statt und wurde moderiert von Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker vom Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51.

 

„Wir haben für den Start des Stammtischs mit etwa sechs bis acht Teilnehmenden gerechnet“, sagte Ellen Balsewitsch-Oldach, „und waren überwältigt, dass es letztendlich rund 20 Personen waren, die sich für Fragen rund ums Lesen und Schreiben von Literatur interessierten.“ Besonders freute es die beiden Moderatoren, dass auch Mitglieder vom „Unternehmen Leselust“, dem Förderverein für die Meldorfer Stadtbücherei, mit dabei waren.

 

Zu den Themen „Warum lese ich? Warum schreibe ich?“ gab es einen regen Austausch, ebenso zu der Frage, was bevorzugt gelesen und geschrieben wird und was den inneren Antrieb ausmacht, etwas zu Papier zu bringen, sei es ein Gedicht, eine Geschichte oder einen ganzen Roman. „Beim Lesen ist es das Eintauchen in eine andere Welt, die mich besonders reizt“, erklärte eine Teilnehmerin, „beim Schreiben ist es die Möglichkeit, eine Welt nach meinen Vorstellungen zu gestalten.“ Ein anderer Teilnehmer wurde durch die Besonderheiten eines Urlaubsorts und der Menschen dort überhaupt erst zum belletristischen Schreiben und zu seinem ersten Roman inspiriert.

 

„Ich finde den Stammtisch interessant, weil es da, anders als bei einer Autorenlesung, zu einem Austausch kommt“, sagte eine weitere Teilnehmerin.

 

Die Idee, dass Schreibende durch diesen Austausch Anregungen für ihre künftige Arbeit und Lesende Tipps für ihre weitere Lektüre bekommen können, scheint jedenfalls zu funktionieren. Bei den folgenden Terminen soll es um weitere Fragen zur Literatur gehen und gelegentlich Buchvorstellungen geben. Sogar die Entwicklung neuer Veranstaltungs- und Buchprojekte zeichnet sich nach diesem ersten Treffen bereits ab.

 

„Das neue Format hat uns sehr gut gefallen und beim nächsten Literaturstammtisch im März sind wir auf alle Fälle wieder dabei“, hörten die beiden Moderatoren zum Abschied von vielen der Anwesenden.

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BÜHNE FREI IN MÖLLN am 2. Februar 2025

 

... und die Textfabrique51 war leider doch nicht mit dabei ... 

 

Klaus-D. Gutsche, treuer Stammgast auf der Offenen Lesebühne HH-West und Autor im elbaol verlag hamburg, hat zusammen mit seiner Partnerein Adelina Flaming mit BÜHNE FREI! ein neues Kulturprojekt in Mölln gestartet und uns zur ersten Veranstaltung eingeladen.

 

Gern haben wir zugesagt, aber ein gemeiner Magen-Darm-Infekt hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch andere Vortragende mussten krankheitsbedingt absagen, so dass nur noch fünf Lesende auftrten, die - so Klaus Gutsche - allerdings von Inhalt und Vielfalt her sehens- und hörenswert waren, 

Auch die Kinder- und Musikstunde war war vielseitig und bunt gemischt. Alles in allem ein gelungener Auftakt.
 
Und am Sonntag, 06.04.2025 um 15 Uhr wiollen die Textfabriquanten mit dabei sein!

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TEESTUNDE MIT LESUNG IM HAUS PETERS AM 19. JANUAR 2025
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Ille Conze, Nadezda Vomacka und Rainer Martens lasen in der stimmungsvollen Atmosphäre vom Haus Peters zu dem traditionellen Darjeeling aus dem Samowar unterhaltsame Geschichten aus "Eiderstedter Mosaik - Miniaturen in Prosa aus der Textwerkstatt Eiderstedt", einem Projekt der Textfabrique51 und der Textwerkstatt Eiderstedt. Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von Rainer Martens auf der Gitarre. 
 

 

 

 

 

 

 

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